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Schulungsprogramm SARS-CoV-2Schulungsprogramm SARS-CoV-2

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Schulungsprogramm SARS-CoV-2

Ansprechpartner

Michael Hase
E-Learning


Tel: 0351 4678-275
m.hase(at)drksachsen.de

In Sachsen sind Arbeitgeber verpflichtet, allen an der Arbeitsstätte tätigen Beschäftigten regelmäßig Antigen-Schnelltests anzubieten. Die konkreten Regelungen finden Sie hier: Testangebote und Testpflichten in Sachsen.

Antigen-Schnelltests (PoC-Tests) können auf zwei Wegen erfolgen: als Selbsttest oder als Fremdtest.

  • Selbsttest:  
    Ein Selbsttest, auch Laientest genannt, ist zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt und ohne vorherige Schulung durchführbar. Es ist ausreichend, die Anleitung auf der Packungsbeilage zu nutzen. Geeignete Selbsttests finden Sie auf der Seite des BfArM.

    Wer mehr Sicherheit bei der Anwendung gewinnen möchte, kann sich das Lehrvideo ansehen, welches vom DRK Bildungswerk Sachsen für das Sächsische Kultusministerium produziert wurde.
     
  • Schnelltest (als Fremdtest):
    Diese Tests können nur durch geschultes Personal an anderen Menschen durchgeführt werden. Dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test ein hinterer Nasenabstrich oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zum PCR-Test aber direkt vor Ort.

    Hinweis: Ein positiver Antigen-Schnelltest sollte durch einen anschließenden PCR-Test überprüft werden, da nur dieser eine valide Aussage über eine Infektion mit SARS-CoV-2 gibt. Die Probenentnahme für PCR-Tests erfolgt in speziellen Testzentren oder beim Hausarzt, die Auswertung durch Labore.

Schulungen Schnelltests

Zur Schulung des Personals für Schnelltests (als Fremdtests) bieten wir nachfolgende Möglichkeiten an.

  • Online-Schulung

    Die theoretische Online-Schulung ist ein ständiges Angebot und kann jederzeit über unsere Lernplattform absolviert werden. Bitte planen sie dafür ca. 45 Minuten ein. Sie erhalten am Ende des Kurses ein Zertifikat.

    Die Schulung muss im Nachgang noch mit einer praktischen Einweisung durch eine Ärztin oder einen Arzt ergänzt werden.

    Die Kosten der Online-Schulung betragen 10,- € pro Teilnehmenden.

    Anmeldung unter der E-Mail-Adresse anmeldung(at)bwk.drksachsen.de
    mit folgenden Angaben:

    • Rechnungsanschrift
    • Namen der Schulungsteilnehmer/innen
    • E-Mail-Adressen der Schulungsteilnehmer/innen
  • Vor-Ort-Schulung

    Die kombinierte theoretische und praktische Einweisung kann an folgenden Orten absolviert werden. Bitte wenden Sie sich zur Anmeldung direkt an den jeweiligen Kreisverband.

  • FAQ

    Welche Testverpflichtungen bestehen in Sachsen?

    Bitte informieren Sie sich hierzu bei den FAQ des Freistaates Sachsen.

    Wo kann ich die Schnelltests und die Schutzausrüstung erwerben?

    Schnelltest über Apotheke, Schutzausrüstung über verschiedene Anbieter (Apotheke, Internet)

    Woher weiß ich welcher Test gut ist und welchen ich verwenden kann?

    Ist der Test beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) gelistet, dann können Sie den PoC-Antigenschnelltest verwenden.

    Berechtigt mich das Zertifikat (als Tester), Schnelltests zu bestellen?

    Nein. Es besteht ein Medizinproduktevorbehalt. Schnelltests können nur von Ärzten, medizinischen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen, Behörden und Firmen (bei Bestellauftrag seitens des Betriebsarztes) erworben werden.

    Dieser Vorbehalt gilt nicht für die sogenannten "Laien-Selbsttests". Diese können auch von Privatpersonen erworben werden. Eine Liste der zugelassenen Produkte finden Sie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

    Wo kann ich die Tests und Entnahmetupfer sicher entsorgen?

    In einem stich- und bruchfesten Abwurfbehälter. Dieser sind fest verschließbare Einwegbehältnisse. Sie geben den Inhalt, z. B. bei Druck, Stoß, Fall, nicht frei und Sie sind durchdringfest. Neue Behälter können bei Entsorgungsunternehmen oder im Internet bestellt werden. Bei der Bestellung im Internet ist auf die rechtskonforme Beschaffenheit zu achten.

    Wo entsorge ich diese Abwurfbehälter?

    Die Entsorgung von verschlossenen Spritzenbehältern in den Restabfall ist grundsätzlich möglich. Im Rahmen von Gemeinschaftswohneinheiten, wo die Müllbehälter auch anderen Menschen zugänglich sind kann auf Nutzung einen medizinischen Entsorgungsservice zurückgegriffen werden.

    Woraus genau besteht die Schutzausrüstung?

    Die Schutzausrüstung besteht aus Overall (alternativ Kittel und Haarschutz), FFP 2 oder 3 – Maske, Handschuhen und Schutzbrille (alternativ Visier).

    Wie ist die PSA bei der Testung mehrere Personen zu wechseln?

    Die Handschuhe sind zur Vermeidung von Kontaminationsverschleppungen nach jedem Probanden zu wechseln. Weiterhin ist die übrige Schutzkleidung, insbesondere die Atemschutzmaske, bei Durchfeuchtung oder Verschmutzung unverzüglich zu wechseln.

    Gehen auch Einmalkittel zur Durchführung der Tests?

    Ja, die Einmalkittel müssen lange Kittel sein (mindestens wasserabweisend, besser wasserdicht). Sie benötigen zusätzlich noch einen Haarschutz.

    Kann ich als zertifizierter Tester auch weitere Mitarbeiter schulen/ ausbilden?

    Nein, das ist nicht möglich. Die Einweisung in die invasive Maßnahme (Nasen-Rachenabstrich) muss durch einen Arzt/ eine Ärztin erfolgen.

    Können wir mit dem Zertifikat die Tests auch auf tschechischem/ polnischem Gebiet durchführen und dann dürfen die Getesteten mit dem Bescheid über die Grenze?

    Aufgrund der Rechtssicherheit wird die Durchführung in der BRD empfohlen.

    Werden die Kosten der Testung durch den Freistaat Sachsen ersetzt?

    Die Unterstützung bei den Testkosten für Grenzpendler und Grenzgänger aus und in Risikogebiete wird branchenoffen gewährt und erfolgt als Festbetragsfinanzierung nach dem Erstattungsprinzip pro nachgewiesener Testung. Der Freistaat Sachsen wird sich an den Kosten der Tests mit zehn Euro pro Test beteiligen. Gefördert werden auch die Tests auspendelnder Beschäftigter. Anträge können monatlich bei der Landesdirektion Sachsen gestellt werden. Dazu ergänzt das SMWA die Richtlinie zur Unterstützung von Arbeitgebern systemrelevanter Unternehmen bei den Unterbringungskosten für Einpendler aus Tschechien und Polen vom 26. November 2020 (Pendlerförderung). (Auszug aus einer Medieninformation des SMS vom 14.01.2021)